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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Donnerstag, 22. Mai 2014 12:00 Uhr
Nächste Information: Freitag, 23. Mai 2014 12:00 Uhr

Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Regen 3 West Schweiz und Simplon Gebiet 22.05.14, 12 Uhr 23.05.14, 12 Uhr
Hochwasser 2 Chablais, Genferseebecken, Wallis, westlicher Jura, westliches Mittelland 22.05.14, 12 Uhr 23.05.14, 12 Uhr

Starker Niederschlag und Gefahr von Hochwasser in der Westschweiz.

Wetter/Niederschläge

Aktuelle Situation

Ein kräftiges Tief liegt über den Bretagne. Es verlagert sich kaum. Auf seiner Vorderseite führt es mit einer markanten Südwestströmung feuchte und labile Luft zur Westschweiz.

Prognose

Zwischen heute Mittag und morgen Freitagmittag werden grosse Niederschlagsmengen erwartet. Die intensivsten Niederschläge fallen ganz im Westen zwischen heute 15h und morgen Freitag 05h, im Wallis dauern sie auch länger an. Es werden starke Gewitter erwartet mit der Gefahr von Hagel und kräftigen Windböen. Niederschlagssummen von mehr als 20 mm in 3 Stunden sind möglich. Die Schneefallgrenze liegt zunächst auf 2800 Meter und sinkt bis morgen Vormittag gegen 2000 Meter.

Fliessgewässer und Seen

Prognose

Die vorhergesagten Niederschläge können insbesondere in kleinen und mittleren Fliessgewässern der betroffenen Regionen lokal zu kurzfristigen und starken Abflusszunahmen führen. Der kritische Zeitraum dauert von Donnerstag, 12 Uhr bis Freitag, 12 Uhr. Aufgrund der Unsicherheit der Prognose ist es nicht möglich, exakt abzuschätzen, welche Einzugsgebiete am stärksten betroffen sein werden. In grösseren Gewässern werden nach derzeitiger Vorhersage keine Warnschwellen überschritten.

Hinweis

Warnung bei Hochwasser-Gefahr für kleine und mittlere Flüsse

Das BAFU informiert nach Möglichkeit auch, wenn lokal mit starken Anstiegen von Wasserständen in kleineren Gewässern gerechnet werden muss. In diesen Fällen, insbesondere bei Starkniederschlägen durch Gewitter, ist eine präzise Vorhersage nicht möglich. Die gefährdeten Regionen werden im Naturgefahrenbulletin erwähnt. Es kann sein, dass gleichzeitig für die grossen Gewässer keine Warnung aktiv ist und deshalb die Flüsse und Seen grün eingefärbt bleiben.

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