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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Mittwoch, 22. Mai 2019 11:00 Uhr
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Langsame Entspannung der Hochwassersituation. 

Die Warnungen für den Hochrhein und die Thur werden aufgehoben. Die Abflüsse sinken landesweit. Seen und Seeausflüsse bleiben aber noch erhöht. 

Wetter  (Stand: 22.05.2019, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Ein Atlantischer Hochdruckausläufer bestimmt heute zunehmend das Wetter auch in den zentralen und östlichen Landesteilen. Den östlichen Alpen entlang nimmt die Stausituation ab und der schwache Niederschlag endet allmählich.

Insgesamt sind von Sonntag- bis Mittwochvormittag am zentralen und östlichen Alpennordhang zwischen 70 und 90 mm, lokal auch über 140 mm Niederschlag gefallen. Die Schneefallgrenze lag dabei um 2000 Meter.

Prognose

Abgesehen von den heutigen restlichen Niederschlägen entlang der östlichen Voralpen werden bis Freitagabend im gesamten Alpenraum keine nennenswerten Niederschläge erwartet. Auch am Wochenende dürften kaum "warnwürdige" Niederschläge falllen.

Fliessgewässer und Seen  (Stand: 22.05.2019, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Die Abflussspitzen an den bewarnten Flüssen Hochrhein und Thur wurden Dienstagmittag erreicht. Der Maximalabfluss der Thur bewegte sich für einige Stunden im Bereich der Gefahrenstufe 2. Am Hochrhein wurde die Gefahrenstufe 2 knapp nicht erreicht. Seitdem sinken verbreitet die Wasserstände und befinden sich unterhalb der Gefahrenstufe 2. Auf die Niederschläge der letzten Tage reagierten auch die Seen. Insbesondere der Boden-, Vierwaldstätter-, Walen- und Zürichsee stiegen markant an. Die Anstiege stiessen jedoch nicht in die Gefahrenstufe 2 vor. Die erhöhten Seepegel führten zu überdurchschnittlichen Seeausflüssen. Die kleineren Flüsse in den zentralen und östlichen Landesteilen unterhalb von rund 2000 Metern weisen mehrheitlich sinkende Abflüsse auf.

Prognose

Tendenziell sind in der ganzen Schweiz die Abflüsse rückläufig und sinken in den nächsten Tagen, auch an Thur und Hochrhein. Diese Flüsse können daher entwarnt werden. Leicht steigende Wasserstände werden noch am Boden-, Vierwaldstätter-, Walen- und Zürichsee im Laufe des Mittwochs erwartet. Danach erreichen sie jedoch ein stabiles Niveau unterhalb der Gefahrenstufe 2. Die Seeausflüsse bleiben aufgrund dessen zunächst erhöht und steigen zum Teil noch leicht an.

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