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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Samstag, 1. August 2020 17:45 Uhr
Nächste Information: Sonntag, 2. August 2020 18:00 Uhr


Hitzewelle auf der Alpensüdseite, Ende der Hitzewelle im Zentralwallis und in der Region Genf. 

Die Hitzewelle hält auf der Alpensüdseite bis am Sonntag an. Im Zentralwallis und in der Region Genf geht die Hitzewelle dank Zufuhr von weniger heisser Luft am Samstagabend zu Ende.  
Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hitze 3 Mittel- und Südtessin 28.07.20, 12 Uhr 02.08.20, 18 Uhr

Wetter  (Stand: 01.08.2020, 17:45 Uhr)

Aktuelle Situation

Das kräftige Hochdruckgebiet, welches in den vergangenen Tagen für das heisse Wetter in der Schweiz verantwortlich war, schwächt sich ab. Aus Westen fliesst allmählich weniger heisse Meeresluft zu unserem Land.

Heute Samstag wurden in den Niederungen der Schweiz Höchsttemperaturen von 32 bis 35 Grad registriert. Am Nachmittag und Abend entstanden einige Schauer oder Gewitter, vor allem über den Alpen und auf der Alpensüdseite.
 

Prognose

Das Hochdruckgebiet, das in den letzten Tagen das Wetter im Alpenraum bestimmt hat, bewegt sich in Richtung Osteuropa. Morgen Sonntag erreicht am Vormittag eine Kaltfront mit Schauern und Gewittern die Alpennordseite der Schweiz und beendet die Hitzeperiode. Die Hitzewarnung für die Niederungen des Zentralwallis und der Region Genf wird daher aufgehoben. Zwischen Mittwoch und Samstag wurden in diesen Regionen Höchsttemperaturen zwischen 32 und 36 Grad gemessen, mit Hitzeindex-Werten von über 90.

Die oben erwähnte Störung erreicht die Alpensüdseite erst im Laufe des Sonntags. Zuvor steigen die Temperaturen bei hoher Luftfeuchtigkeit nochmals auf Werte von 30 bis 32 Grad, weshalb der Hitzeindex auf Werte von etwas über 90 steigt. Die Hitzewarnung für die Niederungen des Tessins und Moesano bleibt daher bis am Sonntagabend aktiv. Die Tiefsttemperaturen werden in der Nacht auf Sonntag noch verbreitet über 20 Grad liegen; in städtischen Gebieten werden die Tiefstwerte wegen des geringeren Wärmeverlustes zudem einige Grad höher liegen als in den umliegenden Regionen.

Für Montag wird ein weiterer Temperaturrückgang erwartet.

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