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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Schnee 3 Berner Oberland, Wallis 08.01.26, 07 Uhr 10.01.26, 06 Uhr
Schnee 3 Zentrale Voralpen, Östliche Voralpen 10.01.26, 06 Uhr 11.01.26, 06 Uhr

Wetter (Stand: 09.01.2026, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Das Wetterbestimmende Sturmtief "Goretti" zieht am Freitag vom Ärmelkanal Richtung Benelux-Staaten, am Samstag zieht es weiter nach Deutschland. Mit starkem Westwind wird milde Atlantikluft zum Alpenraum geführt. Am Samstag dreht die Strömung auf Nordwest und die kältere, aber weiterhin feuchte Luft wird vom Samstag bis am Sonntagvormittag am Alpennordhang gestaut. Im Laufe des Sonntags sorgt ein Zwischenhoch für eine vorübergehende Abtrocknung der Luftmasse.

Rückblick

Vom Donnerstagmorgen bis am Freitagmorgen sind im Wallis von Martigny bis nach Brig 5 bis 20 cm, weiter hinten im Rhonetal und oberhalb von 1500 Metern 20 bis 35 cm, oberhalb von 2000 Metern bis 50 cm Neuschnee gefallen. Im Berner Oberland fielen oberhalb von 1000 Metern 5 bis 15 cm, oberhalb von 1500 Metern 10 bis 30 cm Neuschnee.

Wahrscheinlichste Entwicklung

Von Freitagmittag bis Samstagmorgen werden oberhalb von 1500 Metern im Wallis nochmals 25 bis 30 cm, oberhalb 2000 Metern 40 cm , im Westen lokal bis 50 cm Neuschnee erwartet. Im Berner Oberland fallen oberhalb von rund 1200 Metern nochmals 10 bis 20, lokal 30 cm Neuschnee.

Am Samstag dreht die Strömung auf Nordwest. Die Schneefälle im Wallis halten an, werden aber schwächer; der Schwerpunkt der Niederschläge verlagert sich an den Alpennordhang. Von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen fallen an den zentralen und östlichen Voralpen oberhalb von rund 500 Metern 10 bis 30 cm Neuschnee. Oberhalb von 800 Metern werden 20 bis 40 cm Neuschnee erwartet, was für diesen Höhenbereich nur der Stufe 2 entspricht. Auch in anderen Regionen sind weitere Schneewarnungen der Stufe 2 aktiv.

Die Schneefallgrenze liegt am Freitag zunächst bei 800 bis 1000 Metern, in der Nacht auf Samstag sinkt sie bis in tiefe Lagen.

Die Schneefälle werden gebietsweise von starkem bis stürmischem Wind begleitet.

Unsicherheiten

Eine Unsicherheit ist die Schneefallgrenze. Abhängig davon wie rasch die Schneefallgrenze sinkt, sind die Neuschneemengen in den Regionen unterhalb 800 Metern etwas höher oder tiefer. Besonders in den Westföhngebieten wie z.B. in der Region Luzern kann die Schneefallgrenze lokal noch länger höher bleiben.

Zudem führt der Westföhneffekt zu Unsicherheiten in den Niederschlagsmengen, besonders von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen. In Regionen, wo in diesem Zeitraum eine Stufe 3 Warnung aktiv ist, ist es möglich, dass nur die Stufe 2 erreicht wird.