| Prozess | Stufe | Betroffene Gebiete | von | bis |
|---|---|---|---|---|
| Schnee | 3 | Alpennordhang, Nordbünden | 15.02.26, 20 Uhr | 18.02.26, 00 Uhr |
| Hochwasser | 2 | Doubs | 12.02.26, 12 Uhr | 18.02.26, 12 Uhr |
Mit einer starken bis stürmischen von West auf Nordwest drehenden Höhenströmung wird ab Sonntagabend feuchte Luft am Alpennordhang gestaut.
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Zwischen Sonntagabend und Dienstagabend werden vom westlichen Berner Oberland über Urner und Glarner Alpen bis ins Rätikon oberhalb von rund 1500 m 70 bis 100 cm Neuschnee erwartet. Die Schneefallgrenze am Alpennordhang steigt am Sonntagabend zunächst auf 1000 bis 1500 m. Sie sinkt am Montag auf 800 bis 1100 m, in der Nacht auf Dienstag gegen 600 m. Die Schneefälle sind von starkem bis stürmischem West- bis Nordwestwind begleitet.
In den Waadtländer Alpen, im Wallis, im Nordtessin und oberen Misox sowie in Mittelbünden und im Unterengadin sind die Neuschneemengen geringer. In diesen Regionen werden oberhalb von 1200 bis 1500 m rund 30 bis 50 cm, im Wallis teils bis 80 cm, im Nordtessin und Misox rund 10 bis 30 cm Neuschnee erwartet. Diese Regionen sind mit der Warnstufe 2 bewarnt.
Da die Schneefälle von teils stürmischem West- bis Nordwestwind begleitet sind und der Niederschlag ab Montag zunehmend in Schauerform fällt, ist die genaue Verteilung der Neuschneemengen unsicher.
Der zeitliche Verlauf der Höhe der Schneefallgrenze unterliegt Schwankungen, sodass die oben beschriebenen Neuschneemengen bereits auch in 100 bis 300 m tieferen Lagen erreicht werden können.
Seit Freitagabend steigt der Abfluss am Doubs stark an und hat die Schwelle zur Gefahrenstufe 2 (mässige Gefahr) überschritten.
Das Abflussmaximum wird voraussichtlich bis Samstagmittag erreicht.
Danach werden die Abflüsse im weiteren Tagesverlauf langsam wieder
zurückgehen und wahrscheinlich die Schwelle zur Gefahrenstufe 2
unterschreiten.
Die vorhergesagten Niederschläge in den
kommenden Tagen führen zu einem Wiederanstieg der Abflüsse am Doubs.
Aktuell deuten die Vorhersagen darauf hin, dass zu Wochenbeginn
erneut die Schwelle zur Gefahrenstufe 2 überschritten werden kann.
Die Warnung wird daher aufrechterhalten.