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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Schnee 3 Alpennordhang 25.03.26, 14 Uhr 27.03.26, 09 Uhr
Wind 3 Mittel- und Südtessin, Poschiavo 25.03.26, 15 Uhr 27.03.26, 15 Uhr

Wetter (Stand: 26.03.2026, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Am Mittwoch entwickelte sich über der Nordsee ein Tiefdruckgebiet und zog in der Folge über Schweden hinweg nordostwärts. Die dazugehörende Kaltfront überquerte tagsüber rasch die Schweiz und leitete eine Phase winterlicher Witterung mit markantem Nordstau ein, der bis am Freitag andauert. Auf der Alpensüdseite kam gleichzeitig stürmischer Nordwind auf, welcher im Laufe des Freitags sich wieder abschwächen wird.

Rückblick

Am zentralen und östlichen Alpennordhang sind seit Mittwochnachmittag oberhalb von 1000 Metern rund 20 bis 40 cm, lokal zum Teil auch bis 50 cm Neuschnee gefallen, so von den Urner Alpen über die Glarner Alpen bis zum Alpstein. Zwischen 600 und 1000 Metern konnten rund 10 bis 20 cm Neuschnee gemessen werden. In den angrenzenden Gebieten wurden oberhalb 1000 Metern 10 bis 30 cm verzeichnet.

Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen erreichten die Windspitzen auf der Alpensüdseite Werte von 60 bis 70 km/h, lokal sogar bis zu 80 km/h. In den Bergen wurden örtlich über 100 km/h gemessen, mit einem Maximum von 116 km/h am Monte Generoso.

 

Wahrscheinlichste Entwicklung

Zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen werden entlang des Alpennordhangs zwischen dem östlichen Berner Oberland, den Schwyzer und Glarner Alpen und dem Alpstein sowie im nördlichen Prättigau oberhalb von 600 Metern nochmals 10 bis 20 cm, oberhalb von 1000 Metern 20 bis 40 cm Neuschnee erwartet. 

In den daran angrenzenden Gebieten sowie in den westlichen Voralpen und Alpen, wo eine Warnung der Stufe 2 gilt, werden oberhalb von 600 Metern nochmals 5 bis 10 cm, oberhalb von 1000 Metern 10 bis 20 cm erwartet.

Die Schneefallgrenze liegt in den Niederungen. Nur in den tiefsten Lagen des Flachlands ist der Schnee teils noch mit Regen vermischt.

Auf der Alpensüdseite dauert der stürmische Nordwind an. Es muss weiterhin mit Windspitzen von 60 bis 80 km/h gerechnet werden, im Mittel- und Südtessins sowie im Puschlav sind sogar Böen bis über 90 km/h möglich. Mit dem Abzug des Tiefdruckgebiets in Richtung Balkan lässt der Nordwind im Laufe des Freitags allmählich nach.

Unsicherheiten

Das Schneefallereignis wird von starkem bis stürmischem Wind begleitet. Entsprechend muss mit starken Schneeverwehungen und dadurch lokal deutlich höheren Neuschneemengen gerechnet werden.