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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hitze 4 Nordwestschweiz 18.06.26, 12 Uhr 27.06.26, 20 Uhr
Hitze 3 Niederungen Alpennordseite, Wallis 18.06.26, 12 Uhr 27.06.26, 20 Uhr
Hitze 3 Niederungen Alpensüdseite 18.06.26, 12 Uhr 28.06.26, 20 Uhr

Wetter (Stand: 21.06.2026, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Ein umfangreiches und beständiges Hochdruckgebiet über Mittel- und Südeuropa bestimmt bis auf Weiteres das Wetter im Alpenraum. 

Rückblick

Am Freitag und Samstag wurden in den Niederungen verbreitet Höchsttemperaturen zwischen 31 und 35 Grad gemessen. In den nördlichen Landesteilen und inneralpin war der Freitag mit bis zu 36 Grad der bislang heisseste Tag des Jahres. Die relative Luftfeuchtigkeit lag im Norden bei 25 bis 45 % und im Süden bei etwa 35 bis 55%.

Am Freitag breiteten sich in der zweiten Tageshälfte Schauer und Gewitter von den Alpen auf die Alpennordseite aus. Diese brachten gebietsweise kräftigen Regen und sorgten so für eine vorübergehende Abkühlung, gleichzeitig aber auch für eine Anfeuchtung der Luft. Am Samstagnachmittag bildeten sich auf der Alpensüdseite und in den Alpen einige Schauer und Gewitter.

In den Nächten sank die Temperatur auf Tiefstwerte von 13 bis 18 Grad. In den städtischen Gebieten, in erhöhten Lagen sowie generell auf der Alpensüdseite wurden Tiefstwerte von 18 bis 23 Grad gemessen. 

Wahrscheinlichste Entwicklung

Von Sonntag bis Samstag, auf der Alpensüdseite bis Sonntag, 28.6.2026, werden verbreitet 34 bis 37 Grad erreicht. In der Nacht sinkt die Temperatur jeweils auf 16 bis 22 Grad. Generell sind die nächtlichen Temperaturen in städtischen Gebieten infolge des Wärmeinsel-Effektes um einige Grade höher als in ländlichen Gebieten.

Die Gewitterneigung ist vor allem im Flachland deutlich geringer, so dass nur noch lokal mit einer vorübergehenden Abkühlung gerechnet werden kann. In den Alpen sind die Schauer sowie Hitzegewitter etwas zahlreicher. 

Die relative Luftfeuchtigkeit liegt tagsüber anfangs noch in einem Bereich von 30 bis 50%. Mit aufkommender Bise nimmt sie auf der Alpennordseite ab Montag etwas ab. 

Unsicherheiten

Die Unsicherheiten betreffen einerseits die Dauer der Hitzewelle und andererseits die Warnstufe. 

Die Hitze dauert mit hoher Wahrscheinlichkeit bis mindestens am nächsten Wochenende an, wobei das Temperaturniveau ab Dienstag nochmals leicht ansteigt und in der zweiten Wochenhälfte seinen Höhepunkt erreicht. In dieser Phase wird die Warnung der Stufe 4 möglicherweise auf ein grösseres Gebiet ausgedehnt. 

Zum Ende der Woche steigt das Gewitterrisiko etwas an.