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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hitze 4 Nordwestschweiz 18.06.26, 12 Uhr 29.06.26, 20 Uhr
Hitze 4 Estavayer - Cudrefin, Genferseeregion, Nidau - Ins, Plaine de l'Orbe, Zentralwallis 22.06.26, 12 Uhr 29.06.26, 20 Uhr
Hitze 4 Aargau, Rheintal, Schaffhausen, Solothurn, zentrales Mittelland 25.06.26, 12 Uhr 29.06.26, 20 Uhr
Hitze 3 Alpennordhang, Oberwallis, östliches Mittelland 18.06.26, 12 Uhr 29.06.26, 20 Uhr
Hitze 3 Niederungen Alpensüdseite 18.06.26, 12 Uhr 28.06.26, 20 Uhr
Hitze 3 Aargau, Rheintal, Schaffhausen, Solothurn, zentrales Mittelland 18.06.26, 12 Uhr 25.06.26, 12 Uhr

Wetter (Stand: 23.06.2026, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Ein umfangreiches und beständiges Hochdruckgebiet über Mittel- und Südeuropa bestimmt bis auf Weiteres das Wetter im Alpenraum. Auf Donnerstag verlagert sich das Hoch weiter Ostwärts und mit aufkommender Südwestströmung wird weiterhin heisse, jedoch auch zunehmend feuchtere Luft zur Schweiz geführt. 

Rückblick

Zwischen Freitag und Montag wurden in den Niederungen verbreitet Höchsttemperaturen zwischen 31 und 35 Grad gemessen. In den tiefen Lagen der Alpennordseite sowie inneralpin wurden lokal bereits 36 Grad erreicht. Die relative Luftfeuchtigkeit lag im Norden bei 25 bis 45 % und im Süden bei etwa 40 bis 55%.

Am Freitagnachmittag und Abend sorgten Gewitter auf der Alpennordseite teilweise für eine vorübergehende Abkühlung. Am Wochenende und am Montag gingen lediglich auf der Alpensüdseite und in den Alpen lokale Hitzegewitter nieder.

In den Nächten sank die Temperatur vorerst noch auf Tiefstwerte von 13 bis 18 Grad. In den städtischen Gebieten, in erhöhten Lagen sowie generell auf der Alpensüdseite wurden Tiefstwerte von 18 bis 23 Grad gemessen. In der Nacht auf Dienstag lagen die Tiefstwerte auch auf der Alpennordseite bei 16 bis 20 Grad. 

Wahrscheinlichste Entwicklung

Von Dienstag bis Montag, auf der Alpensüdseite bis Sonntag, werden verbreitet 34 bis 37 Grad erreicht, wobei die Temperaturmaxima ab Donnerstag leicht ansteigen. In der Nacht sinkt die Temperatur jeweils auf 16 bis 20 Grad, von Donnerstag bis Montag auf 18 bis 23 Grad, womit sich die Hitzebelastung intensiviert. Deshalb wurde die Hitzewarnung in Regionen vom zentralen Mittelland bis zum Jurasüdfuss und Hochrhein sowie im Rheintal von der Stufe 3 ab Donnerstag auf eine Stufe 4 erhöht. In den Regionen rund um die Seen des Westschweizer Mittellands, in der Nordwestschweiz sowie im Zentralwallis gilt bereits eine Hitzewarnung der Stufe 4, dies hauptsächlich aufgrund der höheren Temperaturminima. In den übrigen Regionen unterhalb 800 Meter auf der Alpennordseite und unterhalb 600 Meter auf der Alpensüdseite gilt die Hitzewarnung der Stufe 3.

Generell sind die nächtlichen Temperaturen in den städtischen Gebieten infolge des Wärmeinsel-Effektes um einige Grade höher als in ländlichen Gebieten.

Die Gewitterneigung ist vor allem im Flachland gering, nur vereinzelt kann mit einer vorübergehenden Abkühlung infolge Hitzegewitter gerechnet werden. In den Alpen bleiben die Schauer sowie Hitzegewitter etwas zahlreicher. 

Die relative Luftfeuchtigkeit liegt in einem Bereich von 30 bis 50%. Mit aufkommender Bise geht sie bis mindestens am Mittwoch auf der Alpennordseite auf 20-30% zurück. 

Voraussichtlich erreicht uns Anfangs nächster Woche etwas kühlere Luft, und die Gewitterneigung steigt an. Daher wurde die Hitzewarnung auf der gesamten Alpennordseite und in den inneralpinen Gebieten bis Montag verlängert.

Unsicherheiten

Die Unsicherheiten betreffen einerseits die Dauer der Hitzewelle und andererseits die Warnstufe. 

Die Hitze dauert mit hoher Wahrscheinlichkeit bis am nächsten Montag. Für die Alpensüdseite ist eine Hochstufung der Warnung Stufe 3 auf Stufe 4 möglich.

Am Wochenende und insbesondere am Montag steigt die Gewitterneigung etwas an, so dass auch teilweise im Flachland eine vorübergehende Abkühlung möglich ist.