Das seit Tagen wetterbestimmende Hochdruckgebiet hat sich Richtung
Osteuropa verlagert. Mit westlicher bis südwestlicher Höhenströmung
erreicht weniger warme, aber feuchtere Luft die Alpennordseite und
die Alpen. Südlich der Alpen ist die Luft weiterhin heiss, jedoch
etwas trockener.
Während der rund 12 tägigen Hitzewelle wurden in den Niederungen
beidseits der Alpen verbreitet Höchsttemperaturen zwischen 33 und 37
Grad gemessen. Der höchste Wert wurde am Samstag, 27.6. in Basel mit
39 Grad registriert. Die relative Luftfeuchtigkeit lag zum Zeitpunkt
der Höchsttemperatur im Norden bei 25 bis 50 % und im Süden bei etwa
40 bis 60%.
In der Nacht lagen die Tiefsttemperaturen verbreitet bei 19 bis 22
Grad, regional sank die Temperatur nicht unter 23 bis 25 Grad.
Am Sonntag und Montagvormittag haben Gewitter gebietsweise für eine
Abkühlung gesorgt. Auf der Alpensüdseite ist in der Folge die
Luftfeuchtigkeit deutlich zurückgegangen.
Auf der Alpennordseite werden in der nun weniger heissen Luft
Tagesmaxima von 26 bis 31 Grad erwartet. Die Hitzewelle ist damit zu
Ende und die Hitzewarnungen der gesamten Alpennordseite und des
Wallis wurden aufgehoben.
Auf der Alpensüdseite werden bis Dienstag verbreitet Tagesmaxima um
33 Grad erwartet, in der Nacht sinken die Temperaturen auf 17 bis 22
Grad und damit etwas tiefer als an den Vortagen. Vor allem in den
städtischen Gebieten bleibt die Hitzebelastung aber hoch. Die
relative Luftfeuchtigkeit liegt bei 35 bis 50%.
Im Mittel- und Südtessin dauert das heisse Wetter an, trotz einer
vorübergehenden Störung am Mittwoch. Die Hitzewarnung im Mittel- und
Südtessin sowie im unteren Misox wurde von Stufe 4 auf Stufe 3
herabgestuft und bis Freitag verlängert.
Auf der Alpensüdseite sinken ab Mitte der Woche die Temperaturen in
der Nacht wahrscheinlich deutlich, wodurch sich die Hitzebelastung
insbesondere in den Niederungen abschwächen könnte.