| Prozess | Stufe | Betroffene Gebiete | von | bis |
|---|---|---|---|---|
| Hitze | 3 | Basso Moesano, Mittel- und Südtessin | 24.06.26, 12 Uhr | 03.07.26, 20 Uhr |
Das seit Tagen wetterbestimmende Hochdruckgebiet hat sich Richtung Osteuropa verlagert. Mit westlicher bis südwestlicher Höhenströmung erreicht instabile und weniger warme Luft die Schweiz. Auf der Alpensüdseite ist die Luft aber nach wie vor heiss, wenn auch weniger feucht.
Seit Beginn der Hitzwelle sind in der Niederungen der Alpensüdseite Höchstwerte zwischen 33 und 35 Grad gemessen worden. Die relative Luftfeuchtigkeit lag meist zwischen 40 und 60 %.
Zwischen Sonntag und Montag haben sich besonders dem Alpensüdhang entlang verbreitet Gewitter gebildet, welche mit auffrischendem Nordwind in allen Regionen für eine eine Abtrocknung der Luft gesorgt haben. Damit sind die nächtlichen Minima auf 17 bis 21 Grad gesunken.
Zwischen Dienstagabend und Mittwochnachmittag sorgt eine Störung je nach konvektiver Aktivität für eine Abkühlung, womit die Schwellwerte einer Hitzewarnung vorübergehend nur noch stellenweise erreicht werden.
Anschliessend sorgt stabiles Hochdruckwetter im Alpenraum erneut für ansteigende Temperaturen auf der Alpensüdseite. Die Warnschwellen werden aber nur noch im Mittel- und Südtessin sowie im südlichen Misox und unterhalb von 600 Metern erreicht.
In den kommenden Tagen werden Höchsttemperaturen zwischen 31 und 33 Grad sowie Tiefsttemperaturen zwischen 18 und 22 Grad erwartet. In städtischen Gebieten werden die nächtlichen Temperaturen infolge der langsameren und weniger ausgeprägten Wärmeabstrahlung um einige Grade höher sein.
Die relative Luftfeuchtigkeit wird tagsüber zwischen 30 und 45 % liegen.
Mit Zufuhr von trockenerer Luft könnten die Tiefsttemperaturen in den Niederungen vorübergehend tiefer liegen. Damit werden die Schwellwerte einer Hitzewarnung möglicherweise nur regional erreicht.