Am Mittwoch zog ein Tief in der Höhe ostwärts über die Alpen hinweg.
In der Folge sorgte der Nordwind für eine Abtrocknung und einen
teilweisen Luftmassenwechsel auf der Alpensüdseite. In den
kommenden Tagen wird sich ein neues kräftiges Hochdruckgebiet vom
Atlantik bis nach Europa ausdehnen und erneut für stabile und heisse
Tage sorgen.
Seit Beginn der Hitzwelle wurden in der Niederungen der
Alpensüdseite Höchsttemperaturen zwischen 33 und 35 Grad gemessen,
einzige Ausnahme stellte der Mittwoch (1. Juli) mit Höchstwerten von
29 Grad dar.
Die nächtlichen Tiefsttemperaturen der letzten Tage sind aufgrund
von Schauern und Gewittern auf Werte zwischen 17 und 21 Grad
gesunken. Die relative Luftfeuchtigkeit lag zwischen etwa 35 und 55
%.
Stabiles Hochdruckwetter sorgt für erneut ansteigende Temperaturen
im Alpenraum. Die Warnschwellen für eine Hitzewelle werden im
Mittel- und Südtessin sowie im südlichen Misox unterhalb von 600
Metern aber zunächst nur regional überschritten.
In den kommenden Tagen werden Höchsttemperaturen zwischen 31 und 33
Grad sowie Tiefsttemperaturen zwischen 15 und 20 Grad erwartet. In
städtischen Gebieten werden die nächtlichen Temperaturen infolge der
langsameren und weniger ausgeprägten Wärmeabstrahlung um einige
Grade höher sein.
Die relative Luftfeuchtigkeit wird tagsüber zwischen 25 und 40 %
liegen.
In der kommenden Woche könnten die Schwellen für eine Hitzewarnung
erneut verbreiteter erreicht werden, abhängig von der genauen
Position und Ausdehnung des wetterbestimmenden
Hochdruckgebiets.