Die Schweiz liegt im Einflussbereich eines umfangreichen
Hochdruckgebiets, das trockene und heisse Luft in den Alpenraum
führt. Auch auf der Alpennordseite steigen die Temperaturen noch
etwas an.
Am Dienstag, dem 11. August, wurden auf der Alpensüdseite
Höchsttemperaturen zwischen 34 und 36 Grad gemessen, in Biasca sogar
bis zu 38 Grad. Auf der Alpennordseite gab es Höchstwerte zwischen
30 und 34 Grad.
Die Tiefsttemperaturen lagen zwischen 16 und 23 Grad.
Die Höchsttemperaturen der nächsten Tage werden landesweit zwischen
32 und 36 Grad liegen. Am Donnerstag und Freitag werden lokal
Spitzenwerte von 37 oder 38 Grad erwartet.
In den Niederungen liegen die Tiefsttemperaturen auf der
Alpensüdseite zwischen 19 und 23 Grad, auf der Alpennordseite
zwischen 16 und 21 Grad. In den wärmsten Stunden des Tages liegt die
relative Luftfeuchtigkeit zwischen 20 und 45 Prozent. Die höchsten
Werte werden dabei auf der Alpensüdseite verzeichnet.
Die Tiefsttemperaturen in den städtischen Gebieten liegen um einige
Grad höher als die oben genannten Werte, da die nächtliche Abkühlung
dort langsamer und weniger ausgeprägt verläuft als in den
umliegenden Regionen.
Ab Samstagabend beendet eine Kaltfront mit Schauern und Gewittern
die Hitzewelle nördlich der Alpen. Auf der Alpensüdseite hält die
Hitzewelle noch bis einschliesslich Sonntag an.
Aufgrund der anhaltend heissen und trockenen Witterung gilt im
ganzen Land eine Trockenheitswarnung der Stufe 4. Das
Trockenheitsbulletin wird jeweils donnerstags um 17:00 Uhr
aktualisiert und ist auf dem Portal
https://www.trockenheit.admin.ch/de abrufbar.
Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt die Kaltfront im Norden eintrifft,
könnte die Nacht von Samstag auf Sonntag nochmals recht warm
ausfallen.
Die Schauer- und Gewitteraktivität am Sonntag auf der Alpensüdseite
ist noch unsicher.