Das Hochdruckgebiet zwischen dem Mittelmeerraum und Mitteleuropa hat
sich vorübergehend abgeschwächt und ermöglichte am Sonntagabend den
Durchzug einer Gewitterstörung. Dahinter sorgen am Montag und
Dienstag nordwestliche Strömungen für eine Nordwindlage auf der
Alpensüdseite. Ab Donnerstag wird eine aktivere Wetterstörung
erwartet.
Am Sonntag, 16. August, wurden auf der Alpensüdseite
Höchsttemperaturen zwischen 33 und 35, lokal bis 36 Grad gemessen.
Die Tiefsttemperaturen lagen zwischen 18 und 22 Grad.
Das Wetter auf der Alpensüdseite ist am Montag und Dienstag von
einer nordwestlichen Strömung geprägt, die sich in Form einer
vorübergehenden Föhnlage bemerkbar macht.
Bis Mittwoch bleibt die Alpensüdseite unter dem Einfluss einer
warmen Luftmasse. Die Schwellenwerte für eine Hitzewarnung werden
regional weiterhin überschritten, insbesondere am Dienstag und
Mittwoch.
Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 30 und 33 Grad, die
Tiefsttemperaturen zwischen 17 und 21 Grad. In den städtischen
Gebieten werden die Tiefsttemperaturen in der Nacht um einige Grad
höher liegen als die oben erwähnten Temperaturen. Die nächtliche
Abkühlung verläuft hier langsamer und weniger ausgeprägt als in den
umliegenden Regionen. Während den heissesten Stunden des Tages liegt
die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 20 und 40 %.
Aufgrund der anhaltend heissen und trockenen Witterung gilt im
ganzen Land eine Trockenheitswarnung der Stufe 4. Das
Trockenheitsbulletin wird jeweils donnerstags um 17:00 Uhr
aktualisiert und ist auf dem Portal
https://www.trockenheit.admin.ch/de abrufbar.
Die Höchsttemperaturen am Montag sind wegen des böigen,
unregelmässigen Nordwinds noch unsicher: Dort, wo der Nordwind
bläst, können die Temperaturen bis zu 35 Grad erreichen, anderswo
werden sie eher um 31 Grad liegen.